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Unternehmensgruppe

Zertifizierung

Zertifizierung


TREMONIA & PROFI sind zum einen DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert verfügen aber auch über das SCC/SCP-Zertifikat. Das SCC/SCP-Zertifikat zwingt zu einer kritischen Selbstprüfung und ist ein deutliches Zeichen für den Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb.

Das SCC/SCP-Zertifikat
SCC bedeutet: Sicherheits-Certifikat-Contraktoren und ist ein System zur Zertifizierung von Arbeitsschutzmanagementsystemen, das 1989 in den Niederlanden entwickelt wurde. 1994 wurde dieses System von der deutschen Mineralölindustrie mit dem Ziel übernommen, von den Kontraktoren (Auftragnehmern/Dienstleistern) eine entsprechende Zertifizierung zu fordern.

Was ist SCC?
SCC ist ein Regelwerk (Norm) speziell ausgerichtet auf die Sicherheit, Gesundheit und den Umweltschutz. Die Kontraktoren sind Unternehmen, die für ihren Auftraggeber bestimmte technische Dienstleistungen erbringen. Durch das Verhalten ihrer Mitarbeiter wirken die Kontraktoren wesentlich auf den Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz-Standard (SGU) ihrer Auftraggeber und damit auch auf deren Qualitätsstandard ein.

Warum SCC?
Diese Zertifizierung wird zunehmend von Kunden aus der Mineralöl- und der chemischen Industrie sowie dem Anlagenbau gefordert. Sie ist ein deutliches Differenzierungsmerkmal zum Wettbewerb, da es zur kritischen Selbstprüfung zwingt. Sie unterstützt die Umsetzung von SOS (Sicherheit-Ordnung-Sauberkeit).
Was lässt sich erreichen?
  • Senkung der Unfallzahlen durch Systematisierung aller arbeitssicherheits-, gesundheits- und umweltschutzrelevanten Tätigkeiten
  • Gewinnung von Rechtssicherheit durch konsequente Einhaltung aller arbeitsschutzrelevanten rechtlichen Vorschriften
  • Stärkere Identifikation, Motivation und Bindung der Mitarbeiter durch Einbindung auch der Führungskräfte in die Prozesse von Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz
  • Akzeptanzerhöhung auf Seiten der Auftraggeber

Das SCP Zertifikat
(Safety Certifikat Personaldienstleistungen)

SCP ist ein Standard, der von Unternehmen eingeführt wurde, die Personaldienstleistungen (Personal-Leasing) erbringen. Derzeit fordern Unternehmen der chemischen und petrochemischen Industrie ein SCP-Zertifikat als Voraussetzung für Zeitarbeitsfirmen, die auf dem Firmengelände tätig werden wollen.

Heute ist SCP ein akkreditierter Standard, anwendbar für die Bewertung und Zertifizierung eines Arbeitsschutz-Managementsystems (AMS). Ein SCP-Zertifikat, ausgestellt von DNV, lässt Kunden, Partner und Mitarbeiter wissen, dass die internen Prozesse des zertifizierten Unternehmens geprüft werden und dem SCP-Regelwerk entsprechen.

Risiken und Gefährdungen beherrschen
Das AMS basiert auf dem SCC-Regelwerk, in dem alle wichtigen Anforderungen an den Aufbau und die Implementierung des AMS enthalten sind. Es ist somit der Leitfaden für das AMS. Innerhalb des SCC-Regelwerkes bildet die SCP-Checkliste den Kernpunkt des Systems. In dieser SCP-Checkliste sind alle Anforderungen in Form von Fragen, Hinweisen und Prüfkriterien dargestellt. Die Checkliste basiert auf 7 Elementen und ist hervorragend geeignet, den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Unternehmen zu managen.

Grundlage des Arbeitsschutz-Managementsystems (AMS)
Grundlage des AMS ist die Verpflichtung der Unternehmensleitung, den Arbeits- und Gesundheitsschutz als gleichrangiges Unternehmensziel festzulegen und zu lenken. Aufbauend auf der Gefährdungsbeurteilung der zu erwartenden Tätigkeiten beim Entleiher, werden die Personalanforderungen gezielt festgelegt. Weiterhin sind die notwendigen Überwachungs- und Lenkungstools wie Kommunikation und Inspektionen sowie die Analysen von Ereignissen (Unfälle, Sachschäden etc.) integraler Bestandteil.

Der klar strukturierte Aufbau, die konkreten Forderungen an die Umsetzung und die Dokumentation zeichnen das AMS besonders aus. Es eignet sich daher besonders gut für Personaldienstleister und als Tool für die Lieferantenbeurteilung in Unternehmen, die Personal von Zeitarbeitsfirmen beschäftigen.

Die SCP-Zertifizierung
Das SCP-Zertifikat ist integraler Bestandteil des SCC-Regelwerkes und somit ein akkreditiertes Verfahren. Das SCC zielt darauf ab, unfallbedingte Verluste zu reduzieren und zu vermeiden. Deshalb steht die aktuelle Unfallstatistik im Mittelpunkt der Bewertung. Die Überschreitung einer festgelegten Unfallhäufigkeit führt dazu, dass ein Unternehmen nicht zertifiziert werden kann.


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